SPORT
als Mama

Es kann ganz einfach sein. Sport vor, während und nach der Schwangerschaft. Vor allem dies tun wo man sich verbunden zu seinem Körper und Geist und im meinem Fall auch zu Mutter Natur fühlt. Sport, wie Surfen, Snowboarden, Skaten, Yoga & laufen gehen lassen die Seele baumeln und machen den Kopf frei. Vor der Schwangerschaft, lang vor der Leidenschaft Surfen, wurde mir in die Wiege gelegt- das Snowboarden. Schon mit drei Jahren gingen meine Eltern mit mir auf den Berg und zeigten mir die Freiheit auf und abseits der Piste. Snowboarden ist und bleibt der Sport im Winter, auch jetzt noch mit Kind. 

Viele Mamas fragen sich vielleicht ob sich Sport, ein fitter Körper und Wohlgefühl, sich mit Kind vereinbaren lassen. Meine Antwort, kurz und knapp- wo ein Wille da auch ein Weg. Alles im Leben ist Organisationssache, somit auch das Handling Kind & Sport. 

Der Sommer vor der Schwangerschaft war mit meiner, in den Jahren entstandenen zweiten Leidenschaft surfen, geprägt. Einer der aktivsten Zeiten im Wasser, denn mein Glück, der Wechsel vom Studium in die Arbeitswelt lies dies zu. Vier Monate am Stück von Sri Lanka bis nach Portugal- oder von Lazy Left bis Arrifana. Der Bewegungsdrang im Allgemeinen kann hilfreich sein um Sport davor, während und nach der Schwangerschaft, weiterhin zu betreiben. 

Möchte viele Mamas überzeugen, dass auch nur ein wenig Workout sie glücklich macht und hiermit meine ich nicht unbedingt die Wohnung putzen. Ist ein Workout aber keines meiner Favoriten.

Stellt euch vor, ihr seit auch das Vorbild für euren Zwerg. Würdet ihr euch nicht freuen wenn die Kleinen schon früh schwimmen lernen, Radfahren können, sich am Skaten erfreuen und das Beste- die Kinder immer draußen zu haben. Selbst Fit zu sein, aber auch die Fitness dem Kind weiter zu geben ist eines meiner Tipps, die sich ab und an wo verstecken.

vor der Schwangerschaft

Ich liebte, mit meinen Jungen 28 Jahren, meinen Körper. Um diesen zu erlangen, machte ich fast täglich Sport und ernährte mich sehr gesund. Sind wir uns ehrlich, welche Vollzeit Mama hat diese Zeit- keine. Aber meine Ausgangsbasis war, ich hatte einen sehr Sportlichen Körper. Yoga, laufen gehen hielten fit und surfen, snowboarden, skaten erhöhten den Fun Faktor. 

 

Zeit, Motivation und gesunde Ernährung sind die drei Pfeiler um einen gesunden und fitten Körper zu erlangen.
 

während.. 

Wir erfuhren im November von unserer Löwin und entschlossen wir müssen nochmals Surfen bevor der Bauch zu groß wird. In Sri Lanka, 10 SSW, wo zusätlich noch die Übelkeit hinzu kam, war diesen Extremsport auszuüben schon was anderes.

Ich rate jeder Mama, macht soviel wie Ihr Lust habt, hört auf euren Körper und habt Spaß, dann gefällt es den Kleinen auch. 

Auch wenn meine Takeoffs (meistens) sitzen und Ich vom Sommer relativ Fit war, die Kondition und der Ehrgeiz waren um einiges geringer. Teilweise plagte mich die Übelkeit im Lineup, aber keine 10 Pferde brachten mich aus dem Wasser. Mit einer Verantwortung, die schon jetzt spürbar war, paddelte ich nicht jede Welle an und brachte mich so schnell es ging immer aus der Impact Zone. Luft anhalten war zu diesem Zeitpunkt irgendwie eine große Herausforderung. Die Kapazität war einfach nicht vorhanden. Hinzu kam das der Respekt immer Größer wurde, der Respekt vor der Verantwortung die man trägt. 

Man spielt einfach nicht mit Mutter Natur. Es war aber die tollste Erfahrung, ein Baby on Board zu haben. Es ist das schönste Gefühl gewesen, im Line up zu sitzen und zu wissen Zeitgleich entsteht ein kleines Wunder in einem. 

Also liebe Mamas, wenn ihr Surfen geht in der SS, dann nehmt euch die Zeit, sucht euch einen guten Tag aus, setzt euch nicht so tief ins Lineup, checkt euch ein größeres Brett und nehmt so viel Wellen wie es eure Kondition zu lässt. In jedem Fall geht ihr mit einem BIG Smile aus dem Wasser.

 

Später als der Bauch größer wurde, ca 24 SSW, war es garnicht mehr so einfach am Surfboard zu liegen. Ne Freundin gab mir den Tipp- versuche Brüste und Knie dagegen zu stemmen, sodas sich der Bauch hebt, leider stellte sich heraus ich bin keine Akrobatin. Somit musste ein Longboard/Softboard her. Bis April in Portugal, 30 SSW, schaffte ich es noch mich in meinem Wetsuit zu klemmen und versuchte auf den Knien ins Line up. Leider vergeblich, die Wellen waren mehr Chaos als am Schnürchen- dennoch war ich im Wasser, paddelte ein wenig herum. Alleine das Wasser zu spüren und im selben Moment das Kleine im Bauch, ist ein Ereignis das nur Mamas spüren können. Es ist unbeschreiblich.

Länger, viel länger als erwartet ging das snowboarden. Das letzte mal Ende März 2019, ca um die 25 SSW herum. Einzigst das an und ausziehen gestaltete sich etwas kompliziert, da es nur mehr auf einem Bankerl ging. Dennoch fuhr ich offpist, natürlich nur im gesicherten Gelände mit Pieps und erfreute mich an frisch geschneitem Schnee. Mit dieser Größe an Bauch ist man definitiv vorsichtiger und macht jeden Schwung Risiko los. 

Es kann gut sein das euch Ärzte und vor allem die Familie abrät in diesem fortgeschrittenen Stadion nicht solch einen Sport auszuüben. Habt vertrauen auf euren Körper, wenn ihr euch sicher seit dann Hopp aufi aufn Berg. Meiner Erfahrung nach purzelte die Kleine genauso herum und erfreute sich an meinem Adrenalin Ausstoß. Also aufgepasst auf der Piste- dort sind andere Fahrer, auf die man mehr achten sollte als sonst, aber offpist- guckuck da ist weit und breit niemand.

Doch irgendwann war die Kugel so groß das jeglicher Extremsport nicht mehr ging. Ab der 25 SSW bis zum Schluss war Schwimmen, Spazieren, Yoga und vor allem beim Sport zu sehen mein Sport.

 

Um fit zu bleiben und auch bei der Geburt Kraft zu haben, empfehle ich jeder werdenden Mama, geht jeden Tag spazieren- 30 Minuten mindestens. Auch wenn ihr nur zum Supermarkt geht um euch eine Schokolade zu holen. Tägliche Bewegung tut Kind und Mama gut- irgendwann habt ihr das Gefühl die Kleinen müssen raus- ab dann Stiegen steigen so oft wie möglich. Wir im vierten Stock ohne Lift, hatte täglich das Programm. 

und nach..

Erstmals Gratulation an alle Mamas die den größten Sport bewältigt haben, 10 Monate Schwangerschaft plus die größte sportliche Leistung- die Geburt. Ab jetzt heißt es mal durchatmen und pausieren. 

Es wird der Tag kommen, bei der einen früher und bei der andren später, wo ihr wieder euren sportlichen Aktivitäten nachgehen wollt. In meinem Fall war der drang nach Sport nach 5 Wochen wieder so groß, das ich nach der langen Zeit wieder das Erste mal am Wakeboard stand. Wichtig war das Go der Physiotherapeutin, dass alle Bauchmuskeln zurück an ihrem Fleck waren und der Beckenboden gut zurückgebildet sei. Bei mir möglich, da ich eine natürliche Geburt hatte, die glücklicherweise gut verlaufen ist.

Seit Wiederrum vorsichtig, aber hört auch hier auf euer Herz und vertraut eurem Körper. Denn was der Seele gut tut, tut eurer neuen kleinen jungen Familie so richtig gut. Wenn man beginnt seinen sportlichen Aktivitäten nachzugehen, wird man auch mehr Energie schöpfen können für die Kleinen.

Auch zu dieser Zeit begann das Laufen wieder. Kurze strecken, langsames Tempo und mit stetiger Kontrolle zum Beckenboden. Auch die Rückbildungsgymnastik ist ein wichtiger Teil sein Körpergefühl wieder zu erlangen. Denn wenn man Extremsportarten wie Surfen oder Freesnowboard wieder ausüben möchte, sollte man halbwegs Fit sein. Damit ist Ausdauer aber auch Kraft gemeint. Um dies zu erlangen empfiehlt es sich, mindestens zwei mal die Woche was zu tun.

 

Zur Rückbildung beitragen kann Yoga. Es belebt nicht nur Körper und Geist, sondern auch die Kleinen. Den Kleinen macht es unglaublich viel Spaß einem zuzusehen wie man herum turnt. Solange sie noch nicht krabbeln, hat man alles unter Kontrolle. Auch Yoga lässt zu die Zwerge mit zu integrieren. Verschiedenste Übungen sorgen für Unterhaltung. Der Sonnengruß empfiehlt sich sehr, wenn Sie nur beobachten- dann leg sie einfach vor dein Gesicht. Der Krieger eignet sich gut wenn es ungemütlicher wird, dann hopp rauf die Kleinen auf den Arm und schon haben Sie ein neues Blickfeld und fühlen sich integriert.

Jede Mama sollte sich eine Yoga Matte besorgen, auch wenn man nur die Rückbildungsübungen macht. Die Kleinen stehen total auf die Farben. Wenn Ihr Lust habt, meldet euch doch bei einem Yoga Baby Kurs an, ist ein guter Platz um andere Mamies kennen zu lernen und macht euch fit in einem. Wir machen es zu Dritt, privat und die Kleinen lieben es.

Um die Hüften wieder zu lockern und den Groove fürs Surfen zu finden, hilft Skaten ganz gut. Jegliche ohne Kleines in der Trage, das war nur einmalig. 

Das schönste am Winter ist, das der Schnee kommt und wenn die Kleine Reise Fit sind, sind sie auch Berg Fit. Kinderwagen und davor eine Almhütte checken, wo die Musik nicht zu laut ist, dann steht dem Ski oder Snowboardtag nichts im Wege. Abwechselnd kann man sich in den Schnee schmeißen und dem Fahrvergnügen nachgehen. Mit einem Skianzug für die kleinen, erhältlich ab Größe 56, kann man sich gemeinsam auch auf den Rodel schwingen. Ab dem 4 Monat hat es der Kleinen auch sichtlich gefallen.

Für das Rodeln mit den Kleinen, empfiehlt es sich beim Schwimmen oder im Park mal auf die Rutsche zu gehen um zu testen wie sie mit der Geschwindigkeit klar kommen. Das macht Ihr am Besten nach Gefühl, wenn es Ihnen gefällt steht nichts im Weg.

Auch auf dem Berg ist das Risiko wieder Größer und der Respekt steigt. Die Verantwortung, die Man nicht mehr im Bauch, sondern nuN draußen hat, ist da und bei jeder Risikoreichen Aktion wird man vorsichtiger. Offpist Snowboarden, wie gewaltig powdern auch mit hiking ist, der Respekt vor Mutternatur steigt. Man erkundigt sich vor ab, des Öfteren und geht alle Dinge viel vorsichtiger an. Gut so!

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